Über mich
Tiere waren zuerst einfach mein Hobby – mit der Zeit wurden sie aber zu einem riesigen Teil meines Lebens. Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden liegen mir deshalb besonders am Herzen.
Mit 20 habe ich mir meinen größten Wunsch erfüllt und meinen ersten eigenen Hund bekommen. Leider durfte er nur fünf Jahre alt werden. Durch seine Lymphomerkrankung haben wir ein ganzes Jahr lang mit Chemotherapie, Tierarztbesuchen und allem, was möglich war, gekämpft. Diese Zeit hat mich sehr geprägt und mir gezeigt, wie wichtig es ist, Tiere nicht nur zu behandeln, sondern sie ganzheitlich zu unterstützen und langfristig zu begleiten.
Daraufhin haben wir einen Hund aus dem Tierheim adoptiert. Außerdem gehören zwei Katzen und eine junge Araberstute zu meinem Leben. Tiere begleiten meinen Alltag also nicht nur beruflich, sondern sind ein fester Teil meines Lebens.
Zur Tierphysiotherapie kam ich durch meine damalige Reitbeteiligung. Er erlitt einen schweren Sehnenschaden, die Diagnose lautete wortwörtlich „durchlöchert wie ein Schweizer Käse“. Nicht nur ich, sondern auch seine Besitzerin waren damals völlig hilflos und überfordert. Genau deshalb begann ich, mich intensiv mit Anatomie, Bewegung und Training auseinanderzusetzen.
Dabei wurde mir schnell klar, dass ich Tierbesitzer/innen helfen möchte, nach einer Diagnose nicht ratlos dazustehen.
Mir ist wichtig, Tiere nicht nur während einer Behandlung zu unterstützen, sondern sie langfristig durch passende Haltung, sinnvolles Training und ein besseres Verständnis für ihren Körper zu begleiten. Denn nachhaltige Gesundheit entsteht nicht nur in der Therapie, sondern vor allem im Alltag.